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Kaisenhausmuseum “soft openning” durch Jens Böhrnsen

Bürgermeister Böhrnsen besucht das Kaisenhausmuseum in der Waller Feldmark

Kaisenhausmuseum Waller Feldmark

Kaisenhausmuseum Waller Feldmark

In der Waller Feldmark entsteht zurzeit ein Museum, mit dem an ein wichtiges Kapitel Bremer Sozialgeschichte erinnert wird: Das Kaisenhaus.

Zur Historie: Am Ende des zweiten Weltkriegs hatten 50.000 Bremerinnen und Bremer in der weitgehend zerstörten Hansestadt kein Dach über dem Kopf. Ein Erlass des sozialdemokratischen Bürgermeisters Wilhelm Kaisen ermöglichte deshalb ab August 1945, dass diese Bürgerinnen und Bürger in instandgesetzten Gartenhäusern und Behelfsunterkünften eine neue Bleibe finden Kaisenhäuser gab es auch in Findorff und Peterswerder. In dem ehemaligen Haus der Eheleute Elfriede und Fred Kopmann, die 65 Jahre in einem Kaisenhaus im Behrensweg 5 a in der Waller Feldmark lebten, entsteht jetzt ein Museum, dass an die Kaisenhäuser erinnert. Dafür sorgt der 2007 gegründete Verein „Kaisenhäuser“, dem unter anderem der Waller Bürgerschaftsabgeordnete Jürgen Pohlmann, Monika Ludolf und Cecilie Eckler von Gleich (Kulturhaus Walle/Brodelpott) angehören.

Kaisenhaus Waller Feldmark Logo

Kaisenhaus Waller Feldmark Logo

An einem richtig schönen Sommernachmittag kamen am 21. August mehr als 50 Unterstützerinnen und Unterstützer des Projektes und viele Interessierte und waren von den großen Fortschritten des Projektes erstaunt. Auch Bürgermeister Jens Böhrnsen war beeindruckt von dem, was alle Beteiligten bislang in dem neu entstehenden Museum bereits geleistet haben. Die Besucherinnen und Besucher bestaunten die zahlreichen Ausstellungsstücke und ließen sich Kaffee und Kuchen schmecken.

Über ein Jahr wurde das Haus von der Waller Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft (WaBeQ) die „alte Heimat“ der Kopmanns liebevoll saniert. Die Initiative zur Vereinsgründung ging vom Verein Bremer Frauenmuseum aus und wurde vom Geschichtskontor im Kulturhaus Walle Brodelpott, dem Bremer Zentrum für Baukultur, Mitgliedern des Waller Stadtteilbeirats und der Senatskanzlei unterstützt. Verwirklicht wurde das Projekt bis jetzt mit Mitteln der Stiftung Wohnliche Stadt, Impulsmitteln der Bremischen Bürgerschaft und Globalmitteln des Waller Beirats.

Für die Zukunft sucht der Verein noch Sponsoren. Unter anderem werden ein Büroschreibtisch und ein Küchenunterschrank aus den späten 40 und frühen 50er Jahren benötigt.

Kontakt: Kulturhaus Walle Brodelpott, Tel.: 3887078 oder 3965236.

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